Bauprojekt

Umbau Antrieb & Steuerung

Umbau 1. Sektion – Winter 23/24

Auch in dieser Winterpause (Saisonstart Niesenbahn 2024: Samstag, 27. April) ist am Niesen ein grosses Bauprojekt mit Gesamtkosten von über 2 Mio. Franken im Gange: Der Antrieb und die Steuerung der Niesenbahn in der ersten Sektion werden erneuert.

Auf dieser Seite informieren wir Sie mit Videos, Fotos und weiteren Informationen über den Fortschritt des Umbaus.

Kalenderwoche 9 (Mo.26.02. – Fr. 01.03.2024) Umbauwoche 17/22

Nun, da die Niesenbahn in beiden Sektionen wieder fährt, ging es diese Woche darum die Sicherheit des Neuen Antriebs zu gewährleisten. Die Sicherheitsbremse wurde gereinigt und getestet.

Ueli Schmid von Garaventa kontrollierte die Masse und Toleranzen des letzte Woche in Betrieb genommenen neuen Antriebs.

Wegen eines Fehlers in der Ansteuerung mussten die Mitarbeiter der Sisag einige Kabel beim Notantrieb kontrollieren und neu anschliessen. Der Fehler konnte dadurch aber zum Glück behoben werden und die Fahrgeschwindigkeit des Notantriebs konnte kontrolliert werden.

Zudem wurde im Maschinenraum die Absperrung zur Arbeitssicherheit angebracht und Hinweisschilder montiert.

Die ganze Woche über wurden Justierungen and der Steuerung vorgenommen, alle Nothalte und Überwachungen getestet. Während einer dieser Testfahrten kam es plötzlich zu einem Leck bei der Betriebsbremse. Um diese wieder dicht zu machen, musste ein Teil ausgetauscht werden.

Kalenderwoche 8 (Mo.19.02. – Fr. 23.02.2024) Umbauwoche 16/22

Diese Woche wurde ein Meilenstein beim Ersetzen des Antriebs der 1. Sektion erreicht. Zu Beginn der Woche wurden sowohl der Elektro- wie auch der Dieselmotor eingestellt und eingefahren, beim Dieselmotor wurde zusätzlich noch der Auspuff angeschlossen. Das Antriebsrad wurde an das Getriebe und den Motor gekoppelt. Anschliessend konnten die beiden Wägen in das Zugseil gehängt werden. Parallel dazu wurden alle Parameter der Steuerung sowie die mechanischen Bremsen geprüft. Somit war alles bereit, damit am 21. Februar die Fundamentschrauben angezogen und die 1. Fahrt mit dem neuen Antrieb in Angriff genommen werden konnte.

Am Mittwochabend, 21. Februar 2024 um 18.08 war es dann soweit und die 1. Fahrt der Niesenbahn mit dem neuen Antrieb begann. Die erste Fahrt musste langsam gefahren werden. Zum einen um die Strecke auf allfällige Hindernisse wie Steine zu prüfen, welche seit der letzten Fahrt im Herbst auf das Trasse gelangt waren. Zum anderen auch damit bei etwaigen Problemen mit dem Antrieb schnell hätte reagiert werden können.

Am Donnerstag und am Freitagmorgen fanden weitere Fahrten statt, bei denen immer wieder kleinere Anpassungen und Justierungen vorgenommen wurden.

Kalenderwoche 7 (Mo.12.02. – Fr. 16.02.2024) Umbauwoche 15/22

Da die mindest-Trocknungsdauer des Vergussmörtels, der zum untergiessen der Bremsen, des Motors und des Getriebes benutzt wurde bereits erreicht ist (26 Tage), konnten die Verankerungsschrauben bei den entsprechenden Elementen angezogen werden. Eine Abdeckung wurde neben dem Antriebsrad angebracht, damit der dahinterliegende Wasseranschluss auch während des Betriebs erreicht werden kann. Die Abdeckung, welche um das Antriebsrad angebracht werden wird, wurde ebenfalls bereits vorbereitet. Die Mitarbeiter der Sisag waren die ganze Woche damit beschäftigt Kabel einzuziehen und anzuschliessen.

Derweil wurde der Auspuff am Notantrieb mithilfe eines selbstgebauten Gerüsts montiert und der obere Teil der Brandschutzwand beim Seilschacht aufgebaut.

Somit ist alles bereit dafür, dass ab Montag die Inbetriebsetzung durch die Elektriker begonnen werden kann. Zunächst muss die Funktion der Antriebsteile geprüft werden, wie beispielsweise ob der Motor richtig herum dreht. Sodass, wenn am 21. Februar die restlichen Ankerschrauben angezogen werden können, alles bereit, ist um den Wagen wieder anzuhängen und mit den ersten Testfahrten zu beginnen.

Kalenderwoche 6 (Mo. 05.02. – Fr. 09.02.2024) Umbauwoche 14/22

Das Untergiessen konnte diese Woche mit der 2. Vergussetappe in den Verankerungsnischen abgeschlossen werden. Der Beton muss aber noch bis mindestens am 21. Februar auszuhärten. Erst dann können die Verankerungsschrauben angezogen und anschliessend die Bahn wieder angehängt werden. Das Verkabeln der Elektronik wurde diese Woche ebenfalls weitergeführt. Zusätzlich wurden der Notantrieb und dessen Kühlung neu positioniert.

Die Mitarbeiter der Niesenbahn haben sich diese Woche der Seilendbefestigung gewidmet. Das Drahtseil musste zunächst wieder vom Gegenantriebsrad entfernt werden, um genügend Platz für die Arbeiten zu haben. Wichtig ist dabei, dass keine Verunreinigungen mehr am Zugseil sind, da diese zu Luftblasen führen würden, welche die Verbindung zwischen den einzelnen Komponenten beeinträchtigen würde. Nach dem Giessen des neuen Vergusskopfes wurde das Zugseil wieder am Wagen angehängt.

Daneben war noch genügend Zeit das Werkzeug zu sortieren und zu putzen sowie die Räder des alten Antriebs für den Transport ins Tal bereit zu stellen.

Kalenderwoche 5 (Mo. 29.01 – Fr. 02.02.2024) Umbauwoche 13/22

Nachdem in der vorangegangenen Woche viel geputzt werden musste, um die Elektronik-Schränke in möglichst staubfreien Räumen unterbringen zu können, wurden diese nun installiert. Da sie nicht wie das meiste andere Material bereits im November mit der Bahn auf den Niesen transportiert werden konnten, mussten sie per Helikopter in die Schwandegg transportiert werden.

Diese Woche verschafften sich der Geschäftsführer der Niesenbahn Urs Wohler und der Verwaltungsratspräsident Daniel Fischer einen Eindruck von der Baustelle auf der Schwandegg.

Sie konnten beobachten wie der Motor auf das Getriebe ausgerichtet wurde. Für die Ausrichtung gilt eine Toleranz von 0.15 mm (15 Hundertstelmillimeter), gerichtet wurde jedoch fast vier mal genauer, nämlich auf 0.04 Millimeter (4 Hundertstelmillimeter). Dies wird unter der Nutzung von mess-Uhren und entsprechenden Computerprogrammen vorgenommen.

Mitarbeiter von Garaventa (Seilbahntechnik) und Sisag (Elektronik) arbeiteten auch diese Woche gemeinsam mit den Mitarbeitern der Niesenbahn daran, dass der Umbau des Antriebs der 1. Sektion weiterhin gut vorankommt und die 115. Saison der Niesenbahn am 27. April mit dem neuen Antrieb angegangen werden kann.

Kalenderwoche 4 (Mo. 22.01 – Fr. 26.01.2024) Umbauwoche 12/22

Diese Woche wurden einige der bereits montierten Teile des Antriebs untergossen. Der Leiter Betrieb und Technik der Niesenbahn, Res Wiedmer gibt den untenstehenden Videos eine Führung durch die Schwandegg und erläutert welche Arbeiten erledigt wurden und welche Herausforderungen dabei gemeistert werden mussten.

Nicht nur der Baustaub in der Schwandegg musste entfernt werden, sondern auch der Schnee auf dem Trasse der 2. Sektion musste geräumt werden.

Kalenderwoche 3 (Mo. 15.01 – Fr. 19.01.2024) Umbauwoche 11/22

Nachdem in der letzten Woche das Gegenrad platziert worden ist, war nun das Antriebsrad an der Reihe. Die 3 Teile des Antriebsrads mussten jedoch erst zusammengeführt werden. Mit der Montage ist die Arbeit an Antriebsrad und Gegenrad noch nicht abgeschlossen. Damit der Antrieb der Standseilbahn auch ohne Probleme funktioniert, müssen beide Räder genau ausgerichtet werden.

Bilder der Montage des Antriebsrads

Neben der Montage des Antriebsrads und dem Ausrichten von Gegenrad und Antriebsrad, wurden diese Woche ebenfalls die Kupplung und das Getriebe montiert und gerichtet.

Bilder Montage und Richten von Kupplung und Getriebe

Durch das Abschliessen dieser Montage und Ausrichtungs-Arbeiten, ist der Weg frei für die Maurer von Künzi + Knutti AG, Adelboden um mit dem Ausgiessen beginnen zu können.

Kalenderwoche 2 (Mo. 8.01 – Fr. 12.01.2024) Umbauwoche 10/22

Der Start in die zweite Phase des Umbaus des Antriebs der 1. Sektion wurde diese Woche durch das Wetter verzögert. Die Arbeiter konnten aufgrund des Nebels nicht wie geplant am Montag auf die Schwandegg fliegen und ihre Arbeit aufnehmen. Am Dienstag konnte der Heli dann fliegen und belohnte die Passagiere mit einem tollen Ausblick über das Nebelmeer.

Das Gegenrad an seinen Bestimmungsort zu bringen, war aufgrund der knappen Platzverhältnisse nicht ganz einfach. Nun ist es aber an seinem Platz.

Auch der Mittelteil des Antriebsrades wurde diese Woche bereits in Position gebracht.

Alles in Allem war diese Woche, trotz des verlorenen Montags ein perfekter Start ins Jahr 2024 und den eigentlichen Einbau des neuen Antriebs der 1. Sektion.

Kalenderwoche 51 (Mo. 18.12. – Fr. 22.12.2024) Umbauwoche 7/22
Abschluss betonieren und malerische Eindrücke von Niesen Kulm

Das betonieren des Fundamentes für den Antrieb konnte diese Woche fertiggestellt werden. Nun hat der Beton genügend Zeit auszuhärten, bevor am 8 Januar mit dem Eigentlichen Einbau des neuen Antriebs begonnen werden kann. Alles was auf der Schwandegg dann noch zu tun war, ist ausräumen und putzen.

Da auch diese Arbeiten zur Mitte der Woche bereits erledigt waren, konnten die Arbeiter bereits am Mittwoch Nachmittag wieder ins Tal. Allerdings konnte aufgrund des schlechten Wetters der Helikopter auch diese Woche nicht fliegen. Deshalb musste der Weg ins Tal über die Service- und Bergungstreppe der Niesenbahn angetreten werden.

Zu Beginn der Woche war das Wetter noch besser gewesen, so musste der Weg auf den Berg nicht zu Fuss zurückgelegt werden. Stattdessen holte ein Helikopter die Arbeiter im Tal ab.

Die Natur bot ihnen auf dem winterlichen Niesen-Gipfel einiges. Daran wollen wir Sie natürlich auch teilhaben lassen.

Kalenderwoche 50 (Mo. 11.12. – Fr. 15.12.2024) Umbauwoche 6/22
Elektronik Talstation, Schalen und betonieren

Auch in dieser Woche war das Arbeitsumfeld auf der Schwandegg von Schnee geprägt.

Diese Woche standen hauptsächlich folgende Arbeiten an:

  • Elektronik für neuen Antrieb installieren (Mülenen)
  • Schalen für die betonier-Arbeiten (Schwandegg)
  • Neues Fundament betonieren (Schwandegg)

Die zwei Arbeiter der SISAG AG waren auch in dieser Woche in der Talstation beschäftigt. Diese Woche haben Sie die elektronischen Bestandteile der Steuerung in Mülenen eingebaut. Damit ist ihre Tätigkeit in der Talstation weitgehend abgeschlossen.

Die Baumeisterarbeiten, welche diese Woche vor Allem das Schalen für die betonier-Arbeiten und das eigentliche betonieren des Fundaments für den Antrieb beinhalteten, wurden mit der Unterstützung der Künzi + Knutti AG durchgeführt.

Kalenderwoche 49 (Mo. 4.11. – Fr. 8.11.2024) Umbauwoche 5/22
Betonieren und neue Kabel im Wagen 2 „einziehen“

Diese Woche standen hauptsächlich folgende Arbeiten an:

  • Schnee räumen (zweite Sektion – Schwandegg – Niesen Kulm)
  • Kabel im Wagen 2 „einziehen“ (in Mülenen – Talstation)
  • Altes Fundament abspitzen (Schwandegg)
  • Neues Fundament betonieren (Schwandegg)

Schnee räumen (2,5 x 3 Mann)

Kabel im Wagen 2 „einziehen“

Die zwei Arbeiter der SISAG AG waren die ganze Woche daran, die Kabel für die neue Steuerung im Wagen 2 (steht in der Talstation) einzuziehen. Die gleiche Arbeit wird in einigen Wochen auch im Wagen 1 (Schwandegg) gemacht.

Altes Fundament abspitzen

Neues Fundament betonieren (mit Künzi + Knutti AG)

Dabei wurden 14 Tonnen Beton verarbeitet und „viel“ Eisen.

Kalenderwoche 48 (Mo. 27.11.- Fr. 1.12.2024) Umbauwoche 4/22
Schnee räumen und altes Fundament abspitzen

Am Montag konnten die Arbeiter wie gewohnt mit dem Helikopter zum Arbeitsplatz „Schwandegg“ geflogen werden (Helikopterlandeplatz beim „Tristhubel“).

Drei Hauptarbeiten standen diese Woche an:

  • Schnee räumen
  • Altes Fundament abspitzen
  • Schutt ausräumen

Schnee räumen

Aufgrund der Schneefälle mussten die entsprechenden Wege (Helikopterlandeplatz „Tristhubel“ zur Baustelle „Schwandegg“, Bergstation Niesen Kulm zum Berghaus Niesen Kulm und Berghaus Niesen Kulm zum Helikopterplatz Kulm) mehrmals freigeschaufelt werden. Die zweite Sektion der Niesenbahn wurde am Mittwoch (29.11.) wurde zuerst von der Mittelstation aus mit der „Schneeschleuder“ (wird vor einem Wagen montiert) und im Anschluss „von Hand“ vom Schnee befreit. Dabei waren vier Arbeiter der Niesenbahn mit der Schaufel am Werk.

Schneeräumungsarbeiten

Altes Fundament abspitzen

Wie bereits im vergangenen Jahr ist das Abspitzen des alten Antriebsfundaments eine „zähe“ Arbeit. Der „alte“ Beton ist hart und die Bauarbeiter von der Künzi + Knutti AG müssen neben dem Abspitzen auch teilweise frässen. Dabei stossen sie auch auf alte Niesenbahnschienen und Bruchsteine welche dazumal in den Beton eingebaut wurden.

Spitzen des Betons
Frässen des Betons

Schutt ausräumen

Der ganze Schutt der dabei entsteht muss im Anschluss aus der Mittelstation ausgeräumt werden.

Schutt ausräumen

Am Freitag (Fr, 1.12.) liessen die Wetterbedingungen keinen Helikopterflug zu. So mussten die Arbeiter zu Fuss bis zur Forststrasse (ab dort Autotransport möglich) auf der Niesen-Treppe zurück ins Tal.

Zahl der Woche: Insgesamt ca. 40 Kubikmeter Schutt werden durch das Entfernen des alten Fundaments herausgenommen.

Kalenderwoche 47 (Mo. 20. 11 – Fr. 24.11 2024) Umbauwoche 3/22
Die letzte Fahrt mit dem alten Antrieb, dann wird er abgebaut

Am Montag, 19. November um 8.38 Uhr startete die letzte Bahnfahrt mit dem alten Antrieb von Mülenen nach Schwandegg. Danach wurde das Drahtseil gekappt. Damit waren die Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen.

Die restliche Woche stand im Zeichen der Demontage ebendieses alten Antriebs. Der Rückbau musste bis Ende der Woche abgeschlossen sein, damit die Mitarbeiter der Firma Künzi + Knutti nächste Woche ihre Arbeit aufnehmen können.

Die beiden Seilbahnmonteure von Garaventa werden erst in ca. einem Monat wieder bei der Niesenbahn im Einsatz sein. Dann wird der Beton ausreichend getrocknet sein um den neun Antrieb zu montieren.

Fotos der Woche 47

Kalenderwoche 46 (Mo. 13.11 – Fr. 17.1. 2024) Umbauwoche 2/22


Die Niesenbahn hat Winterpause, steht aber nicht still

Nachdem die 114. Niesenbahnsaison vergangenen Sonntag zu ende gegangen ist, konnte die Bahn diese Woche ausschliesslich für den Bau-Transport genutzt werden. Das restliche Material, welches zum Umbau des Antriebs der ersten Sektion benötigt wird, wurde diese Woche mit der Niesenbahn in die Schwandegg (Mittelstation) transportiert. Von den diversen von der Firma Garaventa hergestellten Bestandteilen des Antriebs, welche über Das Gegenantriebsrad war mit einem Gewicht von 4‘100 kg zwar nicht der schwerste, Bestandteil des neuen Antriebs, der diese Woche transportiert wurde, dafür aber aufgrund seiner Grösse einer der herausforderndsten und eindrücklichste Bestandteile in Bezug auf den Transport. Die Rubin & Morger GmbH hat hier beeindruckendes geleistet. Der Antrieb selbst ist mit 4’300 kg noch 200 kg schwerer als das Gegenantriebsrad.

Fotos der Woche 46

Kalenderwoche 45 (Mo. 6.11. – Fr. 10.11.2024) Umbauwoche 1/22
Die Vorbereitungen für den Umbau laufen auf Hochtouren

Die 114. Saison der Niesenbahn neigt sich dem Ende zu und die Vorbereitungen für die Erneuerung des Antriebs der 1. Sektion laufen auf Hochtouren. Alles Material, welches für den Umbau benötigt wird, wird mit der Niesenbahn selbst transportiert. Diese Woche wurden unter Anderem 45 Tonnen Beton Transportiert. Der Grossteil davon wird auf Niesen Kulm zwischengelagert bis die Demontage des alten Antriebs abgeschlossen ist. In der Vorbereitung des Einbaus des neuen Antriebs wird dann betoniert werden. Mit der Demontage des alten Antriebs wird es nicht mehr möglich sein, das benötigte Material per Bahn von Mülenen auf die Mittelstation in der Schwandegg zu transportieren. Deshalb muss alles Baumaterial auf den Berg gebracht werden bevor mit der Demontage des zu erneuernden Antriebs begonnen werden kann.

Fotos der Woche 45

Umbau 2. Sektion – Winter 22/23

Das Bauprojekt erklärt von Andreas Wiedmer – Leiter Betrieb & Technik der Niesenbahn

Wöchentlicher Blog der Arbeiten auf der Baustelle

Woche 14 (Mo, 3.4. – Fr, 7.4.)

Nun ist es soweit: In der 18. Umbauwoche am Montag, 3. April 2023 haben wir die unbefristete Betriebsbewilligung für die 2. Sektion der Niesenbahn erhalten.

Es geht ein erfolgreiches Umbauprojekt zu Ende und wir bedanken uns ganz herzlich bei allen die mitgewirkt haben.

Wir freuen uns nach der kommenden Saison, am 16. November 2023, den Umbau vom Antrieb und Steuerung der 1. Sektion in Angriff zu nehmen.

Woche 11 & 12 (Mo, 13.3 – Fr, 17.3 / Mo, 20.3. – Fr, 24.3.)

Nachdem in der Woche 10 erste Testfahrten getätigt wurden, wurden weitere Testfahrten in den letzten zwei Wochen absolviert. Zudem konnten die Bauarbeiter nun wieder jeden Abend nach Hause und mussten nicht mehr die ganze Arbeitswoche auf dem Berg verbringen.

Seit letzter Woche ist die Gegenrad-Hälfte vom alten Antrieb bei der Firma Garaventa in Uetendorf ausgestellt und kann bestaunt werden. (siehe Bilder)

Als Nächstes steht nun die Abnahme vom neuen Antrieb durch das Bundesamt für Verkehr auf dem Programm.

Fotos der Woche 11 & 12

Woche 10 (Mo, 6.3. – Fr, 10.3.)

In der letzten Woche konnte die erste Fahrt mit dem neuen Antrieb getätigt werden.

Die Arbeiter haben nun diese Woche die Fahrzeuge in Betrieb genommen und weitere Testfahrten absolviert. Zusätzlich wurden alle Telefone in den Fahrzeugen kontrolliert.

Diese Woche fand zudem noch die Instruktion vom Notantrieb statt.

Fotos der Woche 10

Woche 9 (Mo, 27.2. – Fr, 3.3.)

Diese Woche hatte es auf Grund des Nebels nicht geklappt, dass die Bautruppe am Montag hochfliegen konnte. Am Dienstag war das Wetter besser und der Flug konnte in Angriff genommen werden.

In dieser Woche erreichte die Bautruppe auf dem Niesen einen weiteren Meilenstein: Es ist die 13. Umbauwoche und die erste Fahrt mit dem neuen Antrieb konnte gemacht werden.

Andreas Wiedmer, Leiter Betrieb und Technik auf der ersten Bahnfahrt nach dem Umbau.

Fotos der Woche 9

Woche 7 (Mo, 13.2. – Fr, 17.2.)

Eine neue Woche und ein weiterer Helikopterflug auf den Niesen.

Die Sisag AG hat diese Woche die meisten Maschinen an den Strom angeschlossen und weitere Steuerungsarbeiten vorgenommen.

Zudem war von der Garaventa AG ein Spezialist für die Hydraulik mit auf dem Berg.

Auch auf dem Niesen herrscht leichtes Frühlingswetter. Was leider dazu führt, dass der Schnee vor sich hin schmelzt. (siehe Foto)

Fotos der Woche 7

Woche 6 (Mo, 6.2. – Fr, 10.2.)

In dieser Woche wurde das Seil wieder in die Rollen eingefahren (siehe Video) und beim Antriebsrad wie auch beim Gegenrad wurden die Seilschütze montiert.

Weiter haben die Bauarbeiter die Sicherheitsbremse montiert.

Die Arbeiter konnten auf Grund des guten Wetters am Montag hinauf- wie auch am Freitag hinuntergeflogen werden.

Fotos der Woche 6

Woche 5 (Mo, 30.1. – Fr, 3.2.)

Diese Woche standen auf der Baustelle wieder die Maurer im Einsatz. Es wurde das Fundament aufgegossen auf welchem anschliessend das Antriebrad befestigt wird. Zudem wurde mit dem Einbau der Steuerung begonnen.

Während der Woche wurden die Bauarbeiter auch mit wunderbarem Wetter und schönen Abendstimmungen belohnt.

Fotos der Woche 5

Woche 3 & 4 (Mo, 16.1 – Fr, 20.1. / Mo, 23.1. – Fr, 27.1.)

Nachdem die neuen Teile vom Getriebe und das Gegenrad auf den Niesen transportiert wurden, haben die Bauarbeiter die letzten zwei Wochen die neuen Maschinenteile eingebaut. Dies benötigte grosse Präzision und Genauigkeit.

Die Arbeiter genossen während den strengen Bauarbeiten wunderbares Wetter und eine super Aussicht. Am Freitag spielte jedoch das Wetter nicht mehr mit und der Helikopter konnte nicht fliegen. Dies bedeute für die Mitarbeiter, dass sie ein weiteres Mal in die Mittelstation wandern mussten (letztes Bild).

Fotos der Wochen 3 & 4

Woche 2 (Mo, 9.1 – Fr, 13.1)

Vor Weihnachten konnten die Baumeisterarbeiten planmässig abgeschlossen werden. Nach zwei Wochen Umbaupause wurden die Bauarbeiten der zweiten Bauetappe am Montag, 9. Januar 2023 wieder aufgenommen.

Dies brachte bereits zwei Tage später spannende Eindrücke mit sich – am Niesen kam ein «Super Puma»– Helikopter der Heliswiss International AG zum Einsatz. Mit dem «Super Puma» wurden einerseits das neue Gegenrad und Teile des Getriebes auf den Berg transportiert. Anderseits flog man das alte Antriebsrad ins Tal zurück. Die Ära dieses 114 Jahre alten Bauteils, das im Jahre 1909 (ohne Helikopterunterstützung!) eingebaut worden war, ging somit zu Ende.

Aufgrund des Gewichts und der Dimension der Teile – und weil die Standseilbahn in der zweiten Sektion aktuell nicht zur Verfügung steht –, griff man nun auf die Lösung mit den Spezial Flügen zurück. Eine Hälfte des 2,9 Tonnen schweren alten Antriebsrades wird aus Respekt vor seiner 114-jährigen Geschichte bei der Talstation in Mülenen aufgestellt werden und ab Sommer 2023 zu begutachten sein.

Für die Bauarbeiter war die grösste Herausforderung diese Woche die Lagermontage des neuen Gegenrades, welches mit dem Super Puma transportiert wurde.

„Super Puma“-Helikopter im Einsatz am Niesen

Fotos der Woche 2

Woche 52 – Woche 1 (Fr, 24.12 – So, 8.01)

Nachdem die Betonierarbeiten am Donnerstag, 22. Dezember erfolgreich abgeschlossen werden konnten, konnten die Bauarbeiter in die wohlverdienten Weihnachtsferien. Der Beton kann in dieser Zeit entsprechend trocknen.

Da am Donnerstag aber kein „Flugwetter“ war, mussten sie die zweite Sektion (1.3 km und 693 Höhenmeter) zu Fuss auf der Niesen-Treppe bis zur Mittelstation Schwandegg zurücklegen.

Wir wünschen nun allen frohe Festtage und gute Erholung. Ab dem 9. Januar 2023 werden die Arbeiten wieder aufgenommen.

Woche 51 (Mo, 19.12 – Do, 22.12)

In der Woche vor Weihnachten bestand die Hauptarbeit aus Betonieren.

Die erste Bauetappe wurde in dieser Woche am Donnerstag erfolgreich abgeschlossen und die Bauarbeiteten werden für zwei Wochen eingestellt.

Am 9. Januar 2023 kann mit dem Einbau der neuen Maschine begonnen werden, sofern das Wetter mitspielt.

Fotos der Woche 51

Woche 50 (Mo, 12.12 – Fr, 16.12)

In der Woche 50 bestanden die Arbeiten weiterhin aus Beton abspitzen. Zusätzlich wurden weitere Armierungsarbeiten gemacht und betoniert.

In dieser Woche haben sich die Arbeiter in Tag- und Nachtschichten aufgeteilt, damit der Zeitplan bis zum 23.12.2022 eingehalten werden kann.

Am Freitag war das Wetter schlecht und der Helikopter konnte nicht fliegen, dies bedeutete für die Arbeiter nach einer anstrengender Woche, noch bis in die Mittelstation Schwandegg herunter zu wandern.

Fotos der Woche 50

Woche 49 (Mo, 05.12 – Fr, 09.12)

Auch in dieser Woche bestand ein grosser Teil der Arbeit aus dem Abbau des alten Fundaments (Beton abspitzen und fräsen). Bevor aber die Arbeiten am Montag beginnen konnten, musste die 2. Sektion der Niesenbahn aufgrund des schlechten Wetters (Helikopter konnte nicht fliegen) zu Fuss zurückgelegt werden.

Damit der Bauplan eingehalten werden konnte, standen die Arbeiter teilweise bereits um 5.00 Uhr morgens auf, um dann bis um 19.00 Uhr abends zu arbeiten. Belohnt wird der harte Arbeitstag mit der Verpflegung im Berghaus mit dem exklusiven Ausblick über das Nebelmeer (siehe Foto-Gallerie)

Ein wichtiger, nächster Schritt wurde mit der ersten Etappe armieren und betonieren der Verankerung für das Gegenrads gemacht. Aufgrund des harten Betons ist das Armieren ebenfalls eine Herausforderung, wie Björn Allenbach, Polier von Künzi+Knutti AG im Interview erklärt.

Am letzten Tag der Arbeiten fiel Schnee, dies erschwerte die Arbeiten zusätzlich.

Zahl der Woche: Diese Woche waren 9 Arbeiter der Niesenbahn AG, der Künzi+Knutti AG und der Bircher Fräs und Bohr AG, beide aus Adelboden, auf dem Berg.

Interview mit Björn Allenbach, Polier, Künzi+Knutti AG – Armierungsarbeiten

Fotos der Woche 49 (Armierungsarbeiten, Baupläne, Armierungseisen, Aussicht)

Woche 48 (Mo, 28.11 – Fr, 02.12)

Beton abspitzen – das war die Hauptarbeit in der Woche 48. Die alten Beton-Fundamente des Antriebrades und des Gegenatriebrades müssen demontiert werden, damit anschliessend die neuen Fundamente betoniert werden können. Dabei standen den Arbeitern auf dem Berg spezielle Beton-Abtragegeräte zur Verfügung. Die Arbeit ist hart, da der Beton äusserst zäh und kaum armiert ist.

Beton abspitzen im Maschinenraum.

Fotos der Beton-Abtragearbeiten

Woche 47 (Mo, 21.11 – Fr, 25.11)

In dieser Woche stand das Demontieren des alten Antriebes auf dem Programm. Das heisst alle Maschinenteile wurden aus dem Maschinenraum entfernt.

Da auf dem Berg die Platzverhältnisse eingeschränkt sind, wurden alle Maschinenteile, welche unter 800 kg wogen ins Tal zurück geflogen. Die restlichen Teile, wie zum Beispiel das alte Gegenrad, welche über 800 kg wiegen werden zu einem späteren Zeitpunkt mit einem grösseren Helikopter ins Tal geflogen.

Transport der Maschinenteile ins Tal

Woche 46 (Mo, 14.11 – Fr, 18.11)
Transport: Weiteres Material inkl. Gegenrad

In der ersten Woche nach dem Ende der 113ten Niesen-Saison 2022 wurde weiteres Material mit der Niesenbahn auf den Berg transportiert.

Anfangs Woche wurden die restlichen Paletten des Zements transportiert.

Am Samstag, 19. November wurde das Gegenrad mit der Bahn transportiert.

Zahlen der Woche

  • 50 Paletten Zement à 1’100 Kilogramm = 55 Tonnen Zement
  • 3270 kg schweres Gegenrad mit einem Durchmesser von 3 Meter
Andreas Erb erklärt den Transport sowie die Herausforderungen dabei.

Transport vom Gegenrad

Anfangs November bis Ende Saison (13.11.)

Noch vor Saison-Ende wurde viel Material für den Umbau auf Niesen Kulm transportiert, respektive altes, nicht mehr gebrauchtes Material demontiert und talwärts geschickt. Ab dem 21. November 2021 steht die Bahn nicht mehr zur Verfügung!

Der alte Maschinenraum sah so aus: